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Taufe

Es gibt viele Gründe für die Taufe

„Ich möchte mein Kind unter Gottes Schutz und Segen stellen.“
„Meiner Frau / meinem Mann bedeutet die Taufe sehr viel.“
„Ich möchte, dass mein Kind zur Gemeinschaft der Kirche dazugehört.“
Ich will mit anderen Menschen feiern, dass unser Kind da ist.“
„Es gehört irgendwie dazu.“
„Mein Kind soll im Glauben Halt und Orientierung finden.“

Die Anmeldung zur Taufe

Setzten Sie sich dazu mit Ihrer Kirchengemeinde, d.h. der Gemeinde, in der Sie wohnen, in Verbindung. Dort erfahren Sie die nächsten Tauftermine.
Zur Anmeldung benötigen Sie die Geburtsurkunde Ihres Kindes.
Mit der Taufe wird Ihr Kind in die katholische Kirche, in die Gemeinschaft der Getauften, aufgenommen. Aus diesem Grund ist es notwenig, dass mindestens ein Elternteil selbst Mitglied der katholischen Kirche ist.
Den Taufpaten / die Taufpatin können Sie selbst bestimmen. Er / Sie muss mindestens 16 Jahre alt, katholisch getauft und gefirmt sein. Es ist auch möglich, einen katholischen Taufpaten und einen weiteren nicht-katholischen Taufzeugen zu bestimmen. Wenn Sie hierzu Fragen haben, helfen Ihnen die Selsorgerinnen und Seelsorger vor Ort gerne weiter.

Die Vorbereitung auf die Taufe

Je nach Kirchengemeinde kann die Vorbereitung auf die Taufe unterschiedlich sein:

  • Mehrere Mütter und Väter, die ihre Kinder taufen lassen möchten, treffen sich zu zwei Vorbereitungsabenden. Diese werden von ehrenamtlichen Katechetinnen oder hauptamtlichen Seelsorgern geleitet.
  • Der Taufspender (Priester oder Diakon) kommt zu einem persönlichen Gespräch zu Ihnen nach Hause.

Über die Art der Vorbereitung in Ihrer Gemeinde informiert Sie ebenfalls Ihr zuständiges Pfarramt.

Die Feier der Taufe

ERÖFFNUNG

  • Begrüßung
  • Musik oder Lied

WORTGOTTESDIENST

  • Verkündigung des Wortes Gottes
  • Ansprache
  • Das Kind wird mit dem Kreuzzeichen bezeichnet
  • Anrufung der Heiligen
  • Fürbitten

SPENDUNG DER TAUFE

  • Eltern, Pate / Patin und die Gemeinde bekennen ihren Glauben
  • Taufe mit Wasser
  • Das Kind wird mit Chrisam gesalbt
  • Dem Kind wird das Taufkleid angezogen
  • Die Taufkerze wird an der Osterkerze entzündet und dem Kind überreicht
  • Dem Kind werden Mund und Ohren geöffnet (Effata-Ritus). Dies kann mit dem Taufspruch verbunden werden.
    (Der Gedanke des Taufspruchs stammt ursprünglich aus der evangelischen Tradition. Das gewählte Wort soll das Leben des Kindes begleiten, ihm Anregung, Halt und Stärkung geben. Der Taufspruch ist in der Regel ein Wort aus der Bibel. Manche Eltern entscheiden sich auch für ein Dichterwort oder eine Lebensweisheit. Eine Auswahl an Taufsprüchen mit Erläuterungen finden Sie auch unter www.taufspruch.de.)
  • Lied

ABSCHLUSS DER TAUFFEIER

  • Vater unser
  • Segen
  • Lied

Wenn sie möchten, können Sie einige dieser Elemente selbst mitbestimmen und mitgestalten, z.B.: ein Lied, das Ihnen besonders wichtig ist, den Taufspruch auswählen, eine persönliche Begrüßung der Mitfeiernde,die musikalische Gestaltung durch Verwandte oder Freunde.... Sprechen Sie sich dazu rechtzeitig mit dem Taufspender ab.

Barbara Strifler

Kontakt

Diözese Rottenburg-Stuttgart
Kirche und Gesellschaft
Fachbereich Ehe und Familie
Jahnstraße 30, 70597 Stuttgart

Tel: 0711 9791 230

E-Mail: ehe-familie(at)bo.drs.de